Dreiviertelblut – Finsterlieder

Die ersten „Lieder vom Unterholz” entstanden mit der Filmmusik zum Niederbayernkrimi “Sau Nummer 4″ von Max Färberböck. Die Reaktion der Zuschauer waren enorm. So begann die engere Zusammenarbeit zweier folklorefreier schwarzer Vögel: Gerd Baumann und Sebastian Horn. Beide entdeckten ihre tiefe Verbundenheit zur bayrischen Seele, weit weg von Trachtentum, Stiernackigkeit und dem “Dahoam is dahoam” – Gefühl. Die Kombination aus bayrischer Düsternis und musikalischer Melancholie passte.
Dann kam wieder Max Färberböck ins Spiel. Sein Krimi “Paradies 505″ bedurfte erneut Musik und Songs. Jetzt entstanden “amoi” und “Paradies”. Wieder Sterbelieder, wieder wohlige Finsternis. Und auf einmal war den beiden klar: Jetzt ist der Termin für die Platte und für einen Namen gekommen – „Dreiviertelblut“ war geboren.
Die “Lieder vom Unterholz” entstanden in der Waldgegend um Dietramszell. Alle Stücke wurden so lange zu zweit gemeinsam im Studio eingespielt und eingesungen, bis alles stimmig war. Ohne Klick und digitale Unterstützung. Die Texte geben die Melodie und die Struktur der Lieder vor. Sie beschreiben Tod, Traurigkeit, Leben, Freude und Geschichten aus dem Isarwinkel.

 

Als Fans von Ludwig Hirsch war Dreiviertelblut sofort in unserem Fokus. Schon bei den Bananfishbones liebten wir die starke Stimme von Sebastian. Dreiviertelblut in Unterpindhart: ein kleiner Traum geht in Erfüllung.